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Regionalverein Halle

Kontaktinformation

  • RIV - Verein zur Förderung eines regionalen Informationsverbundes e.V.
  • Domplatz 9
    06217 Merseburg
    Sachsen-Anhalt
  • Tel: 03461 / 40-1015
  • E-Mail:

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Erfahrungsaustausch der Regionalmanager im Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit

Am 16. Nov. 2004 berieten Vertreter von Regionalmanagements aus Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt in Berlin

Auf Einladung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit, Referat Regionale Wirtschaftspolitik, Städtebau und Raumordnung, trafen sich am 16. November 2004 Regionalmanager aus den Bundesländern Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt zu einem Informations- und Erfahrungsaustausch in Berlin. In der ganztägigen Veranstaltung, die eine ähnliche Zusammenkunft vom März d.J. fortsetzte und die zu einer guten Tradition werden soll, hatten die Vertreter von 15 Regionalmanagements aus dem mitteldeutschen Raum Gelegenheit, Projekte, die der Förderung der regionalen Wirtschaftsstruktur dienen, kennen zu lernen und über die Schwerpunkte ihrer Vorhaben zu diskutieren. Mit den Regionalmanagern aus anderen Teilen der Bundesrepublik waren zwei ähnliche Beratungen bereits durchgeführt worden.

Bei dem Treffen in Berlin zeigte sich, dass sich in allen drei Bundesländern die über die Gemeinschaftsaufgabe (GA) "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" geförderten Regionalmanagement-Projekte in ihrem Wirkungskreis als wichtiger Ansprechpartner für regionale Akteure etabliert haben und dass überall beabsichtigt ist, diese Fördermaßnahme bis Ende 2006 (oder darüber hinaus) fortzusetzen. Vor diesem Hintergrund werden in den Bundesländern auf die jeweiligen regionalen Gegebenheiten zugeschnittene Projekte initiiert und begleitet. Der regionale Zuschnitt und die dafür gewählten Organisationsformen sind dabei durchaus unterschiedlich, vielfach
wird das "Andocken" an einen Regionalverein oder ?forum bzw. das Einbinden in eine Wirtschaftsfördergesellschaft präferiert. Für das Regionalmanagement Altmark hat sich die Verknüpfung mit der Regionalen Planungsgemeinschaft Altmark als zielführend erwiesen und in der zurückliegenden Zeit eine enge Verknüpfung von Instrumenten formeller und informeller Regionalplanung und ?entwicklung ermöglicht.

In dem Erfahrungsaustausch kamen immer auch die Bemühungen der Regionen zum Ausdruck, stragfähige wirtschaftliche Entwicklungen, Entwicklungs- und Wachstumskerne enger zusammenzuführen und im Weiteren zu Clustern zu entwickeln. Stichwörter sind dabei dann das Schaffen von Wertschöpfungssystemen, das Stärken der Innovationspotenziale, die enge Verbindung von FuE und den "Leuchttürmen" der Region. Für die Altmark konnte in dem Zusammenhang auf Cluster-Ansätze aufmerksam gemacht werden, die sich besonders in den Bereichen Holzverarbeitung/Zelluloseherstellung und Fahrzeugbau/ Automobilzulieferer ausprägen.

Solche Tendenzen der Regionalentwicklung will das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit aufnehmen und kurzfristig einen neuen (GA-) Fördergrundsatz Cluster- und Netzwerkförderung auflegen, der schon ab 2005 wirksam werden soll und der sich derzeit in der Abstimmung befindet. Zielstellung sei es, vorhandene Potenziale/ Know how noch geradliniger zu fördern, Synergien zu unterstützen. Dabei geht es besonders um die Zusammenarbeit von Unternehmen, FuE-Einrichtungen und Universitäten/ Hochschulen. Es sei nötig, sich stärker auf Netzwerke zu fokussieren (Stärken stärken, Wettbewerbsfähigkeit erhöhen). Hinsichtlich der Finanzierung ist an eine Anschubfinanzierung über 3 Jahre von insgesamt 300.000 ? (pro Antrag) gedacht. Als Eigenmittel werden 50 Prozent der förderfähigen Kosten erwartet. Träger können dann sein (Zusammenschlüsse von) Unternehmen, sonst. regionale Akteure/ Institutionen. (22-11-04)

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