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Schuldenmonitor-Kassenkredite

Bei Kassenkrediten handelt es sich im eigentlichen Sinn um kurzfristige Verbindlichkeiten zur Überbrückung vorübergehender Kassenanspannungen (Liquiditätssicherung) bzw. zur Vorfinanzierung von Verwaltungsaufgaben, für die die im Haushaltsplan eingeplanten Einnahmen (noch) nicht eingegangen sind. Allerdings wurden Kassenkredite in der Vergangenheit auch zunehmend zur längerfristigen Finanzierung von Fehlbeträgen verwendet. Anhaltend hohe Kassenkreditschulden sind Anzeichen einer angespannten Haushaltslage.

Im Gegensatz zu den fundierten Schulden, die seit mehreren Jahren kontinuierlich sinken, ist bei den Kassenkrediten in der Vergangenheit ein weiterer Anstieg zu beobachten, der zum Teil auch auf die Einbrüche der Steuereinnahmen im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise und der Finanzierung der daraus resultierenden Haushaltsdefizite zurückzuführen ist. Hohe Kassenkreditschulden sind aktuell vor allem in der Stadt Halle, im Landkreis Mansfeld-Südharz, im südwestlichen Teil des Burgenlandkreises sowie im nördlichen Teil des Saalekreises zu finden.

Kassenkredite Gemeidenden 2012

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